Gemäß der COVID-19-Öffnungsverordnung in der geltenden Fassung ist wieder die Abhaltung von Zusammenkünften (früher Veranstaltungen bezeichnet) im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit und damit auch von der Pfadfindergruppe Wien 41 „St. Karl“ (= die im Sinne dieser Verordnung für die Zusammenkunft verantwortliche Rechtsperson) unter den hier beschriebenen Bedingungen erlaubt. Voraussetzung ist die Erstellung und Einhaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes zur Minimierung des Infektionsrisikos. Nach der nun erfolgten Freigabe einer Schutzimpfung ab dem Alter von 12 Jahren ist die beste Präventionsmaßnahme, wenn alle Gruppenmitglieder über 12 eine komplette Impfserie erhalten haben. Bei allen unseren Jugendleitern ist das bereits der Fall!

COVID-19-Präventionskonzept

1. Schulung der Betreuerinnen und Betreuer

laufend durch den Ausbildungsbeauftragten der Gruppe zu den Themen

  • Maßnahmen laut Präventionskonzept
  • Erforderliche Hygieneregelungen für Personen, Material und Räume
  • Symptome einer COVID-19-Infektion
  • Vorgehen beim Auftreten von Symptomen und im Verdachtsfall
  • Arten und Unterschiede der „Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr“ (3G:  geimpft, getestet, genesen)

2. Spezifische Hygienemaßnahmen

  • Altersadäquate Aufklärung der Kinder/Jugendlichen über Hygiene (Kein Händeschütteln, Husten/Niesen in die Armbeuge, einmaliger Gebrauch von Taschentüchern, etc.)
  • Händewaschen/ Händedesinfektion: vor allem in Räumen beim Kommen und Gehen und bei Bedarf (z.B. nach Niesen)
  • Regelmäßige Reinigung der verwendeten Materialien, Kontaktflächen und regelmäßiges Lüften der Räume

3. Organisatorische Maßnahmen

  • Zusammenkünfte (wöchentliche Treffen, Ausflüge und Ferienlager) sind nur bis zu 50 Personen zuzüglich der Betreuungspersonen zulässig.
  • Die Teilnehmer an einer Zusammenkunft müssen ab dem vollendeten 12. Lebensjahr beim erstmaligen Betreten des Bereiches der Zusammenkunft einen „Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr“ für die Dauer der Teilnahme an dieser Zusammenkunft vorweisen und bereithalten.
  • Betreuungspersonen müssen spätestens alle sieben Tage einen „Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr“ der Gruppenleitung vorlegen, oder sie müssen bei Kontakt mit Personen der Gruppe eine FFP2-Maske tragen.
  • Grundsätzlich darf bei unseren Zusammenkünften auf einen Mindestabstand und das Tragen einer Maske verzichtet werden. Körperkontakte sind aber bei den Aktivitäten zu vermeiden. Alle anwesenden Personen, die sich länger als 15 Minuten am Ort der Zusammenkunft aufgehalten haben, werden von den Betreuungspersonen in einer Anwesenheitsliste protokolliert.
  • Bei Aktivitäten im öffentlichen Raum (Verkehrsmittel, Wald, Sport-/Spielplätze, Stadtplätze, Straßen, …) ist der 1 Meter Mindestabstand zu denen, die nicht zur Gruppe gehören, einzuhalten. Bei einer Maskenpflicht darf statt einer FFP2- eine „gewöhnliche“ Maske (eng anliegender Mund-Nasen-Schutz) getragen werden.
  • Für Nächtigungen in einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen ist ein Abstand von mindestens 1 Meter gegenüber Personen, die nicht einer gemeinsamen Besuchergruppe angehören, einzuhalten.

4. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion                   

  • Personen, die in der bis 7 Tage unserer Zusammenkunft vorangegangenen Zeit Symptome (Fieber (>37,5°C), Erbrechen, Durchfall, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) einer CoViD-19 Infektion oder einen Kontakt zu wissentlich CoViD-19 Infizierten gehabt haben, dürfen an unseren Zusammenkünften nicht teilnehmen. Das Gleiche gilt für positive Ergebnisse eines Selbsttests/Schultests und natürlich für eine erwiesene Infektion. Die jeweiligen Erziehungsberechtigten von minderjährigen Kindern sind für die Einhaltung verantwortlich.
  • Für den Fall des erhärteten Verdachts eines Infektionsfalls während der Zusammenkunft/Ferien­lagers sind wir verpflichtet, unverzüglich für eine Isolierung des Verdachtsfalles zu sorgen und die lokalen Gesundheitsbehörden zu verständigen, deren Anweisungen Folge zu leisten, und von Personen, die sich länger als 15 Minuten am Ort der Zusammenkunft aufgehalten haben, zum Zweck der Nachverfolgung der Kontaktpersonen durch die Behörden folgende Daten zu erheben:
    • Vor- und Familienname
    • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
    • Datum und Uhrzeit des Betretens des Veranstaltungsortes

Wien, 25. Juni 2021
DI Stefan Maruszczak, Ausbildungs- und CoViD-19-Beauftragter in der Pfadfindergruppe Wien 41 „St. Karl“

 

Arten und Unterschiede der „Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr“

 

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr gemäß der COVID-19-Öffnungs­verordnung in der Fassung vom 10.  Mai 2021 gilt:

  1. ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
  2. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf,
  3. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
  4. eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde,
  5. ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    1. Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als 90 Tage zurückliegen darf, oder
    2. Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    3. Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    4. Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf,
  6. ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde,
  7. ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage sein darf.

Kann ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr nicht vorgelegt werden, ist ausnahmsweise ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht … des für eine Zusammenkunft Verantwortlichen (= Pfadfindergruppe Wien 41) durchzuführen. Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.