Gemäß der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (4. Novellierung) ist ab 15. März 2021 – vorläufig bis 11. April 2021 – wieder die Abhaltung von Veranstaltungen im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit und damit auch von der Pfadfindergruppe Wien 41 „St. Karl“ (= Veranstalter im Sinne dieser Verordnung) unter Einhaltung der §§ 14 und 21 erlaubt. Voraussetzung ist die Erstellung und Einhaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes zur Minimierung des Infektionsrisikos.

  1. Schulung der Betreuerinnen und Betreuer

laufend durch den Ausbildungsbeauftragten der Gruppe zu den Themen

  • Maßnahmen laut Präventionskonzept
  • Symptome einer COVID-19-Infektion
  • Erforderliche Hygieneregelungen und altersadäquate Erklärung
  • Vorgehen beim Auftreten von Symptomen und im Verdachtsfall
  1. Spezifische Hygienemaßnahmen
  • Altersadäquate Aufklärung der Kinder/Jugendlichen über Hygiene (Kein Händeschütteln, Husten/Niesen in die Armbeuge, einmaliger Gebrauch von Taschentüchern, etc.)
  • Händewaschen/ Händedesinfektion: vor allem in Räumen beim Kommen und Gehen und bei Bedarf (z.B. Niesen)
  • Regelmäßige Reinigung der verwendeten Materialien, Kontaktflächen und regelmäßiges Lüften der Räume
  1. Organisatorische Maßnahmen
  • Veranstaltungen (derzeit nur wöchentliche Treffen und Ausflüge) sind nur als Kleingruppe mit bis zu zehn Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zuzüglich zwei volljähriger Betreuungspersonen zulässig.
  • Volljährige Betreuungspersonen müssen spätestens alle sieben Tage ein negatives Ergebnis eines Antigen-Tests bzw. eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 der Gruppenleitung vorlegen, oder sie müssen bei Kontakt mit Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, eine FFP2-Maske tragen.
  • Grundsätzlich darf in der Kleingruppe auf einen Mindestabstand verzichtet werden, wenn eine FFP2-Maske getragen wird. Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr bis zum vollendeten 14. Lebensjahr (also Wölflinge und Späher) dürfen bei Maskenpflicht auch eine „gewöhnliche“ Maske (eng anliegender Mund-Nasen-Schutz) tragen. Körperkontakte sind bei den Aktivitäten zu vermeiden.
  • Ergibt sich bei speziellen Aktivitäten die Situation, dass dadurch die Einhaltung des Mindestabstands von 2 Metern (gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben) dauernd gegeben ist, entfällt während dessen die Maskenpflicht.
  • Bei Aktivitäten im öffentlichen Raum (Wald, Sport-/Spielplätze, Stadtplätze, Straßen, …) ist der 2 Meter Mindestabstand zu denen, die nicht zur Kleingruppe gehören, einzuhalten.
  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (Pfadfinderheim) sind nur zulässig, wenn die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, einen negativen SARS-CoV-2 Test, der nicht älter als 72 Stunden (bei Antigentest 48 Stunden) vorlegen. Daher werden wir bei Wölflingen und Spähern noch keine Aktivitäten im Pfadfinderheim abhalten, sondern nur im Freien.
  1. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
  • Personen, die in der bis 7 Tage unserer Veranstaltung vorangegangenen Zeit Symptome (Fieber (>37,5°C), Erbrechen, Durchfall, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) einer CoViD-19 Infektion oder einen Kontakt zu wissentlichen CoViD-19 Infizierten gehabt haben, dürfen an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen. Das Gleiche gilt für positive Ergebnisse eines Selbsttests/Schultests und natürlich für eine erwiesene Infektion.
  • Für den Fall des Auftretens eines Infektionsfalls sind wir verpflichtet, von Personen, die sich länger als 15 Minuten am Ort der Veranstaltung aufgehalten haben, zum Zweck der Nachverfolgung der Kontaktpersonen durch die Behörden folgende Daten zu erheben:
    • Vor- und Familienname
    • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
    • Datum und Uhrzeit des Betretens des Veranstaltungsortes

Wien, 17. März 2021

DI Stefan Maruszczak,
Ausbildungs- und CoViD-19-beauftragter in der Pfadfindergruppe Wien 41 „St. Karl“