Gemäß der 4. COVID-19-Maßnahmenverordnung in der geltenden Fassung ist die Abhaltung von Zusammenkünften (früher Veranstaltungen bezeichnet) im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit und damit auch von der Pfadfindergruppe Wien 41 „St. Karl“ (= die im Sinne dieser Verordnung für die Zusammenkunft verantwortliche Rechtsperson) unter den hier beschriebenen Bedingungen erlaubt. Unsere Grundlage dafür ist die Erstellung und Einhaltung eines COVID-19-Präventionskonzeptes zur Minimierung des Infektionsrisikos, in dem wir auch die Vorgaben der nur für Wien geltenden Regeln berücksichtigen. Nach der erfolgten Freigabe einer Schutzimpfung ab dem Alter von 5 Jahren ist die beste Präventionsmaßnahme, wenn alle Gruppenmitglieder eine komplette Impfserie erhalten haben. Bei allen unseren Jugendleitern ist das der Fall!

Unser COVID-19-Präventionskonzept

1. Schulung der Betreuerinnen und Betreuer

laufend durch den Ausbildungsbeauftragten der Gruppe zu den Themen

  • Maßnahmen laut Präventionskonzept
  • Erforderliche Hygieneregelungen für Personen, Material und Räume
  • Symptome einer COVID-19-Infektion
  • Vorgehen beim Auftreten von Symptomen und im Verdachtsfall
  • Arten und Unterschiede der „Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr“ (geimpft, getestet, genesen)

2. Spezifische Hygienemaßnahmen

  • Altersadäquate Aufklärung der Kinder/Jugendlichen über Hygiene (Kein Händeschütteln, Husten/Niesen in die Armbeuge, einmaliger Gebrauch von Taschentüchern, etc.)
  • Händewaschen/ Händedesinfektion: vor allem in Räumen beim Kommen und Gehen und bei Bedarf (z.B. nach Niesen)
  • Regelmäßige Reinigung der verwendeten Materialien, Kontaktflächen und regelmäßiges Lüften der Räume

3. Organisatorische Maßnahmen

  • Unsere Zusammenkünfte (wöchentliche Treffen, Ausflüge und Ferienlager) sind derzeit ohne zahlenmäßige Beschränkungen zulässig.
  • Die Teilnehmer an einer Zusammenkunft müssen ab dem vollendeten 6. Lebensjahr beim Betreten des Bereiches unserer Zusammenkunft einen „Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr“ der Kategorie 2,5G für die Dauer der Teilnahme an dieser Zusammenkunft vorweisen und bereithalten.
  • Betreuungspersonen müssen spätestens alle sieben Tage einen „Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr“ der Kategorie 2G der Gruppenleitung vorlegen.
  • Grundsätzlich darf bei unseren Zusammenkünften auf einen Mindestabstand oder das Tragen einer Maske verzichtet werden, wenn nicht mehr als 10 Teilnehmer anwesend sind. Körperkontakte sind aber bei den Aktivitäten zu vermeiden. Alle anwesenden Personen, die sich länger als 15 Minuten am Ort der Zusammenkunft aufgehalten haben, werden von den Betreuungspersonen in einer Anwesenheitsliste protokolliert.
  • Bei manchen Aktivitäten im öffentlichen Raum (bestimmte Räume, Verkehrsmittel, Wald, Sport-/Spielplätze, Stadtplätze, Straßen, …) ist ein Mindestabstand von 2 Metern zu denen, die nicht zur Gruppe gehören, einzuhalten oder eine Maske zu tragen. Bei der Maskenpflicht in Verkehrsmittel und öffentlichen, geschlossenen Räumen muss eine FFP2-Maske  getragen werden, wobei bis zum vollendeten 14. Lebensjahr auch eine gewöhnliche Mund-/Nasenschutzmaske erlaubt ist.
  • Für Nächtigungen in einem Schlaflager oder in Gemeinschaftsschlafräumen ist ein Abstand von mindestens 2 Meter gegenüber Personen, die nicht einer gemeinsamen Besuchergruppe angehören, einzuhalten.

4. Regelungen zum Verhalten bei Verdacht oder Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion im Umfeld 

  • Personen, die in der bis 7 Tage unserer Zusammenkunft vorangegangenen Zeit Symptome (Fieber (>37,5°C), Erbrechen, Durchfall, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) einer CoViD-19 Infektion oder einen Kontakt zu wissentlich CoViD-19 Infizierten gehabt haben, dürfen an unseren Zusammenkünften nicht teilnehmen. Das Gleiche gilt für positive Ergebnisse eines Selbsttests/Schultests und natürlich für eine erwiesene Infektion. Die jeweiligen Erziehungsberechtigten von minderjährigen Kindern sind für die Einhaltung verantwortlich.
  • Für den Fall des erhärteten Verdachts eines Infektionsfalls während der Zusammenkunft/Ferien­lagers sind wir verpflichtet, unverzüglich für eine Isolierung des Verdachtsfalles zu sorgen und die lokalen Gesundheitsbehörden zu verständigen, deren Anweisungen Folge zu leisten, und von Personen, die sich länger als 15 Minuten am Ort der Zusammenkunft aufgehalten haben, zum Zweck der Nachverfolgung der Kontaktpersonen durch die Behörden folgende Daten zu erheben:
    • Vor- und Familienname
    • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
    • Datum und Uhrzeit des Betretens des Veranstaltungsortes

Wien, 13. Februar 2022
DI Stefan Maruszczak, Ausbildungs- und CoViD-19-Beauftragter in der Pfadfindergruppe Wien 41 „St. Karl“

 

Arten und Unterschiede der „Nachweise einer geringen epidemiologischen Gefahr“

 

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr gemäß der 4. COVID-19-Maßnahmenverordnung gilt:

1. „1G-Nachweis“:
Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
               a) Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 180 Tage und bei Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr nicht länger als 210 Tage zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen,
                b) Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 180 Tage zurückliegen darf, oder
                c) weitere Impfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung im Sinne der lit. a und b mindestens 90 Tage verstrichen sein müssen;
2. „2G-Nachweis“: Nachweis gemäß Z 1 oder ein
               a) Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde, oder
               b) Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde;
3. „2,5G-Nachweis“: Nachweis gemäß Z 1 oder 2 oder ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf;
4. „3G-Nachweis“: Nachweis gemäß Z 1 bis 3 oder ein Nachweis 
               a) einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf, oder
               b) über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf.

Ein Corona-Testpass ist im Hinblick auf Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen, einem 2G-Nachweis gleichgestellt. Dies gilt in der Woche, in der die Testintervalle eingehalten werden, auch am Freitag, Samstag und Sonntag dieser Woche.

Kann eine schulpflichtige Person bis zum 12. Lebensjahr keinen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorlegen, ist ausnahmsweise ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht des für eine Zusammenkunft Verantwortlichen (= Pfadfindergruppe Wien 41) durchzuführen. Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.