Gemäß § 10b der „COVID-19-Maßnahmenverordnung“  in der aktuellen (seit 21. September 2020) geltenden Fassung betreffend die außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit wird in unserer Pfadfindergruppe das erstellte Präventionskonzept umgesetzt. Das erlaubt auf der einen Seite, während unserer Veranstaltungen (Heimabende, Ausflüge, etc.) auf einen Mindestabstand gegenüber den an der Veranstaltung teilnehmenden Personen und das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung zu verzichten, aber andererseits gewisse Bedingungen und Maßnahmen einzuhalten:

  • Beim Betreten und Verlassen der Heimräumlichkeiten die Hände zu desinfizieren;
  • Auf persönliche Hygiene (Händewaschen, in den Ellbogen husten oder nießen, Papiertaschentücher zu verwenden) zu achten;
  • Körperliche Berührungen beim Grüßen oder bei Bewegungsspielen zu verhindern;
  • Die Personengruppe bei den Veranstaltungen der außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit mit 20 Personen zu begrenzen, deren Anwesenheit (und gegebenenfalls Besucher) namentlich zu protokollieren und zu nicht zu dieser Personengruppe gehörenden Personen (also Besuchern, für die die Lockerungen gemäß § 10b nicht gelten) mindestens 2 Meter Abstand zu halten;
  • Darauf zu achten, dass diese Personengruppe nur aus Personen besteht, die in der bis 7 Tage vorangegangenen Zeit keine Symptome (Fieber (>37,5°C), Erbrechen, Durchfall, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) einer CoViD-19 Infektion und keinen Kontakt zu wissentlichen CoViD-19 Infizierten gehabt haben.

Gerade der letzte und wahrscheinlich wichtigste Punkt zur Vermeidung einer Ansteckung anderer ergibt bei minderjährigen Gruppenangehörigen eine bei den Eltern liegende Verantwortung!

Im Herbst haben viele Kinder eine Verkühlung oder gar eine Grippe. Es ist daher nicht einfach zu wissen, ob spezifische Symptome vom Corona-Virus ausgehen. Das ist aber auch gar nicht so wichtig zu wissen, denn im Zweifel muss die betreffende Person zu Hause bleiben. Das war im Falle von Krankheitssymptomen auch bisher in jeder Familie ohne CoViD-19 so üblich, wie wir aus der Vergangenheit wissen.

Im Namen der Allgemeinheit bedanke ich mich für das Verständnis und die Mithilfe, damit möglichst alle gesund bleiben.

DI Stefan Maruszczak, CoViD-19 Beauftragter in der Pfadfindergruppe Wien 41 „St. Karl“